Das Gesetzt der Reziprozität

Was hat das Gesetzt der Reziprozität mit einem Leadmagneten im Online Marketing zu tun?
Den meisten Online Marketern ist der Begriff Leadmagnet bereits bekannt.
Jedoch für die, die den Begriff jetzt zu ersten Mal gehört haben, hier eine kurze Erklärung.

Der Leadmagnet ist lediglich ein kleines Produkt, welches im Tausch gegen persönliche Informationen, meistens die E-Mail-Adresse getauscht wird.

Ein Leadmagnet kann in verschiedenen Formen angeboten werden. Ob es ein Gutschein im Online Shop ist, wenn man sich für den Newsletter einträgt oder die Anmeldung zu einem kostenlosem Beratungsgespräch.

Er kann auch in einer anfangs ganz banalen Form auftreten, wie ein persönliches Quiz, bei dem man die Ergebnisse per E-Mail zugesendet bekommt.

Aber warum funktionieren diese Leadmagneten überhaupt so gut?

Dies hat meiner Meinung nach zwei Hauptgründe.
Erstens ist der wahrgenommene Wert des Produktes viel höher als die Hürde, private Daten an ein Unternehmen zu übermitteln.

Da die E-Mail-Adresse etwas ist, was man gerne gegen etwas von höherem Wert „tauscht“. Zudem sehen wir es gar nicht erst als Tausch an, sondern denken eher, dass wir etwas geschenkt bekommen.

Und an der Stelle kommt der zweite Punkt ins Spiel. Das Gesetzt der Reziprozität. Oder auch das Gesetzt der Gegenseitigkeit.
Im Genauen bedeutet dieses lediglich, wenn man etwas geschenkt bekommt, dass man sich verpflichtet fühlt dem Schenker, etwas zurück zu geben.
„Wie du mir so ich dir“ heißt es umgangssprachlich.
Was können wir also von dem Gesetz der Reziprozität lernen?

Wir sollte möglichst relevante, hochwertige und vor allem kostenlose Inhalte, unserer Zielgruppe zur Verfügung stellen. So schaffen wir ein Schuldgefühl in den Köpfen unsere Interessenten, welches sie dann zum Kauf anregen kann.

Haben Sie sich noch nie gefragt, warum sie Bonbons oder den Grappa beim Bezahlen im Restaurant erhalten. Denken Sie mal drüber nach. 😉

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